| Japa Retreat in der Schweiz |
| Donnerstag, 12. November 2009 um 13:20 Uhr | |||
Unbeschreibliche Szenen: Auf einmal kein Strom mehr, kein warmes Wasser, kein Licht, Computer, TV... Allein auf der Alm!!!! Was für den einen wie Gift erscheint,ist für den anderen reiner Nektar und vice versa. So kann man die Zeit für die Flüchtlinge der Hare-Krischna-Tempel Zürich und Leipzig beschreiben. Tatort: Berner Voralpen Tatzeit: die letzten sonnigen Tage bevor der Landstrich vom Schnee zum schlummern Täter: die üblichen Verdächtigen …Sadbhuja, Gopal Kripa und Krischna Prema Rupa Prabhus gaben erhebende Vorträge über die Einfachheit und Zufriedenheit durch natürliches Leben.  Genau das war unser Anliegen:  Natürliches Leben (zufriedenstellend und zwar auf der Ebene der Seele, d. h. dauerhaft!)  Dabei gibt es zwei Aspekte. Der erste Aspekt ist die äussere Umgebung, d. h. unser Lebensraum. In diesem Fall sehr einfach und doch gepflegt und harmonisch: eine Almhütte aus Holz geschlagen, dreissig Schlafmöglichkeiten von Matratze bis rustikalem Bauernbett, mollige Wärme durch den Holzofen, Kochstelle mit Holz und Blick auf den Sonnenaufgang im Tal und die Naturdusche aussen mit frischem Quellwasser - wow.   Der zweite Aspekt und weitaus wichtigere Teil ist die innere Reinheit, die wir durch das Feuer der günstigen Umstände anheizen wollten. Dazu gab es Prasadam (geweihte Speise) nach dem Motto "simple and sublime" und viel Zeit für die Lobpreisung des Herrn durch Chanten, Singen, Musizieren und inspirierende Vorträge von Gopal Kripa, Sadbhuja und Krischna Prema Prabhus.   Dazu Ausflüge in die herrliche Bergwelt (wo war eigentlich Heidi?? Ziegenpeter??) und spezielle Tage mit Mauna-Vrata (d.h. den ganzen Tag haben wir gechantet und sonst keinen Mucks von uns gegeben ) und abends der Ausklang mit der Geschichte von Gopa Kumara, der alle Welten nach der Höchsten Persönlichkeit Gottes durchsucht.   Dabei wurde des öfteren über die natürliche Rückkehr der Seele zu ihrer Beziehung in reiner Liebe zu Krischna gesprochen. Fern von allen Ablenkungen der rückschrittlichen (da Unzufriedenheit kreierend) industriellen Welt, umgeben von dem Idyll der weitesgehend unbeschmutzten Voralpen war es dann auch für alle eine angenehme Erfahrung sich in   Natürlich wurde nach so einer intensiven (obwohl kurzen) Zeit auf der Alm der Wunsch nach einem Gemeinschaftsprojekt in ländlicher Umgebung nahe Leipzig wieder verstärkt……… Also, alle die einen guten Tip haben - bitte melden!  Nachdem wir nun alle wieder zurückgekehrt sind, merke ich wie schwer es mir fällt den Impuls des Japa Retreats mitzunehemen bzw. zu bewahren und zu nähren. Es scheint meine Erinnerung wäre lediglich inspiriert von den Bergziegen……ich bin nur am Meckern... Bis denne Dvarakadisha Dasa   Mehr Fotos in der GALERIE
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