| 2012, Polsprung, Wirtschaftskrise, Weltuntergang? |
| Donnerstag, 04. Februar 2010 um 14:59 Uhr | |
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Was bringt die Zukunft?
Fast jeder spricht über den Verlauf der Wirtschaftskrise. Filme zeigen Naturkatastrophen. Immer mehr sprechen über das Jahr 2012. Wieder andere reden von einem Polsprung oder von einer neuen, den Menschen verändernden Bewusstseinsebene. Nun, eines steht fest: Das System, wie wir es heute erleben, kann auf lange Sicht so nicht weiter existieren. Unser heutiges Wirtschaftssystem ist von der Expansion abhängig. Diese Expansion wird so jedoch nicht weiter möglich sein. Da die natürlichen Ressourcen begrenzt sind, ist es für die Masse der Menschheit nicht möglich, unseren Lebensstandard, wie wir ihn pflegen, zu halten oder überhaupt zu erreichen. Deshalb basiert unser Lebensstandard auf der Armut der restlichen - wir sagen- der dritten Welt. Eines steht also fest: Um einen Ausgleich zu schaffen, wird es einen tiefgreifenden Wandel geben müssen. Im Zuge dessen werden wir gezwungen sein, unseren Lebensstandard auf ein natürlich realistisches Niveau zurückzubringen. Doch noch viel wichtiger und entscheidender: Wir brauchen einen grundsätzlichen Paradigmenwandel. Unsere heutige Weltsicht basiert auf einer Mischung aus christlicher und atheistischer Weltanschauung. Die Welt ist für uns, für unseren Genuss gemacht, deshalb sollen wir sie uns untertan machen. Bei Problemen suchen wir fast ausschliesslich nach materiellen Lösungen. Anstatt die Ursachen zu ergründen, reagieren wir nur auf die Symptome, welche selbst wieder neue Nebeneffekte bringen. So es notwendig, dass wir uns als ein Teil der Welt erkennen und nicht als ihr Zentrum. Als einen Teil, der ebenso abhängig und verletzlich ist, wie alle anderen Lebenwesen beziehungsweise auch die Natur an sich. Dieser Paradigmenwechsel ist notwendig. Es liegt nun an uns, wie wir diesen Halten wir jedoch an unseren bisherigen Denk- und Verhaltensmustern fest, so werden wir uns in solche Lebensumstände bringen, in denen wir durch viele negative Erfahrungen gezwungen sein werden, unsere Ansichten und unser Verhalten zu ändern. Naturkathastrophen, bürgerkriegsähnliche Zustände, Nahrungsmittelknappheit usw. sind hierbei durchaus denkbar. Diese Aussage hat nichts mit religiösem Fatalismus oder mit Pessimismus zu tun. Es ist schlicht eine reale Folge unseres Verhaltens, eine logische und durch gesunden Menschenverstand nachvollziehbare Realität.
Nun fragt sich: Wie schaffen wir es individuell und kollektiv einen Paradigmenwechsel herbei zu führen? Um wirklich fähig zu sein, unsere Verhaltensweisen und Ansichten zu ändern, brauchen wir die Stärke, unseren Geist zu beherrschen. Dieser wird uns zu Beginn Schwierigkeiten bereiten, weil er sich gegen jede Art von Veränderung wehrt.
Zum anderen brauchen wir eine Alternative, welche nicht nur verträglicher ist, sondern uns auch tiefe Freude und Zufriedenheit gibt.Andernfalls werden wir wieder zum gewohnten Verhalten zurückkehren. Es braucht eine Weltsicht, welche realistisch, verständlich und praktisch anwendbar ist.
Diese Bedürfnisse werden durch das Wissen der Veden, den alten Schriften Indiens, genau abgedeckt. In Indien können wir sehen, dass bis zu der Zeit, als fremde Eroberer die Regierung übernahmen, diese Weisheit seit Tausenden v
Und die Veden geben uns noch sehr viel mehr Wissen und Weisheit. Sie geben eine Philosophie, die uns, richtig umgesetzt, automatisch in Harmonie mit unserer Umgebung bringt. Eine Philosophie, die Konflikte aufgrund von unterschiedlicher Rasse, Religion oder Gesellschaftsschicht auflöst, weil wir durch sie jeden als spirituelles Selbst erkennen können. Sie zeigt, dass wir Teil eines grossen Ganzen sind und wieder in unserer ursprünglichen natürlichen Beziehung leben können, in welcher wir wieder lernen unsere Talente, Qualitäten und Interessen in einem ganzheitlichen Lebensstil in Einklang mit der Natur zu bringen. In vielen Ländern gibt es schon Entwicklu Es ist an uns, auch hierzulande etwas voran zu treiben. Dafür braucht es die Initiative jedes Einzelnen. Denn die Verantwortung anderen zu überlassen und zu warten bis sich etwas ändert ist Teil des alten Paradigma. In der Vergangenheit haben die Menschen oft gehofft, durch Revolution etwas verändern zu können. Aber dies hat immer nur äußerliche Veränderungen gebracht. Was wir wirklich brauchen, ist eine Revolution des Bewusstseins! Wir hoffen auf ein Netzwerk, in dem sich Menschen zusammenfinden,um gemeinsam zu einem friedvollen und nachhaltigen Wandel beizutragen. So freuen wir uns auf Euch, Eure Anregungen, Eure Ideen und Eure Kommentare. Sadbhuja dasa
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