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Montag, 02. Januar 2012 um 15:02 Uhr |
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 Die sibirischen Richter fällten am 28. Dezember 2011 ihr Urteil. Sie sprachen die Bhagavad-Gita von den Anschuldigungen einiger Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche frei, dass die seit 1788 in Russland erhältliche Heilige Schrift der Hindus, eine extremistische Literatur sei wie z.B. Hitlers "Mein Kampf". Nachdem letzte Woche das drohende Urteil über ein tatsächliches Verbot der Gita um 10 Tage verschoben wurde, wurde die indische Regierung nach Protest von Parlamentariern und Bitten ISKCONs aktiv. Wo sonst lange Debatten geführt werden, waren sich alle Parteien in dieser Sache ziemlich einig: Die Gita ist Indiens heiligstes Buch und ist seit Jahrhunderten überall auf der Erde geschätzt, respektiert und frei erhältlich. Dass man das Buch verbieten will, darf nicht geduldet werden.
Indische Medien berichteten täglich von der Situation, Außenminister S.M. Krishna hielt eine Rede im Parlament und versicherte, die Sache auf Regierungsebene anzugehen. Die indische Botschaft in Moskau nahm daraufhin Kontakt mit der russischen Regierung auf. Überall wurde das Thema diskutiert und die indische Firma Amul nahm den Anlass über Weihnachten als günstige Gelegenheit für eine Werbekampagne (siehe Foto).
Weitere Meldungen auf englisch unter http://www.dandavats.com
Wir danken allen Unterstützern für ihre Zeit, Gebete und vor allem Unterschriften bei der Online-Petition.
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