Unrechtmäßige Geldgier hat dazu geführt, dass es heute auf der Welt keinen Mangel an Geld gibt, dafür aber Mangel an Frieden. Da unsere gesamte Energie der Geldmacherei geopfert wird, haben sich zwar die finanziellen Möglichkeiten der Gesamtbevölkerung verbessert, doch gleichzeitig hat diese unbegrenzte und unrechtmäßige Geldvermehrung eine Wirtschaft hervorgebracht, die uns befähigt, gewaltige, kostspielige Waffen herzustellen, die alles wieder zu zerstören drohen, was wir mit unserem ganzen Geld aufgebaut haben. Solchermaßen unrechtmäßig angesammeltes Geld wird durch verschiedene staatliche Steuern den geizigen Bürgern wieder abgeknöpft und in diverse nationale und internationale Kriegskassen überführt, von wo aus es in verschwenderischer Weise ausgegeben wird. Die Bürger geben sich nicht mehr damit zufrieden, genug Geld zu haben, um ihre Familie gut zu versorgen und spirituelles Wissen erwerben zu können, was beides für das menschliche Leben unbedingt erforderlich ist. Sie möchten heutzutage viel mehr unbegrenzte Geldmengen, um ihre unersättlichen Wünsche zu erfüllen. Je mehr aber ihre Wünsche gegen die Gesetze der Natur verstoßen, desto eher wird ihnen ihr angehäuftes Geld durch die Vertreter der illusionierenden Natur wieder abgenommen – durch Ärzte, Rechtsanwälte, Steuern, staatliche Institutionen, Vereine und sogenannte religiöse Heilsbringer sowie durch Hungersnöte, Erdbeben, Kriege und viele andere ähnliche Katastrophen.
In einer atheistischen, gottlosen Gesellschaft dreht sich alles um Sinnenbefriedigung und jeder ist verrückt nach Geld, um eine hohle Fassade aufrechtzuerhalten. Jeder möchte Geld, da es das Tauschmittel für die Objekte seiner Sinnenbefriedigung ist. Solange noch diese Gier nach Sinnenbefriedigung existiert, ist Frieden in weiter Ferne. Von Natur aus ist jeder ein ewiger Diener des Höchsten Herrn, daher sollten wir nichts für unsere eigenen, egoistischen Interessen beanspruchen. Wir sollten alles in den transzendentalen Dienst des Herrn stellen. Dies allein kann den ersehnten Frieden schenken. Ein einzelner Körperteil kann nicht für sich allein zufrieden sein; nur wenn er dem ganzen Körper dient, kann er Zufriedenheit erfahren. Aber jeder ist mit seinen egozentrischen Interessen beschäftigt, anstatt dem Herrn zu dienen. Das ist der eigentliche Grund für die vielfältigen Konflikte in der materiellen Welt.
In dieser Hölle des Goldfiebers Frieden zu erwarten ist ein utopischer Traum.
Man sollte daher intelligent genug sein zu verstehen, dass außer dem Herrn niemand der Besitzer irgendwelcher Dinge ist. Der Mensch sollte daher nur die Dinge annehmen, die ihm der Herr als Anteil zur Verfügung stellt. Wir sollten immer bedenken, wem die Dinge, die wir unser eigen nennen im Grunde gehören. Es kann keinen Frieden geben, solange irgendwelche Parteien Besitzanspruch auf die Schätze der Natur erheben, die das alleinige Eigentum des Herrn sind. Wenn sie nicht das Eigentumsrecht des Höchsten Persönlichen Gottes anerkennen, ist aller Besitz, den sie ihr eigen nennen, gestohlen. Folglich wird sie die Strafe der Naturgesetze treffen. Heutzutage gibt es überall auf der Erde Massenvernichtungswaffen, und wenn die Menschen das Eigentumsrecht des Höchsten Herrn nicht anerkennen, ist es sicher, dass diese Waffen letztlich alle zu Grunde richten werden. Um sich selbst zu retten und der Welt Frieden zu bringen, sollten daher alle Menschen die Unterweisungen Gottes, wie man sie in den heiligen Schriften wie zum Beispiel der Isopanishad und der Bhagavad Gita findet, beachten. A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada - Schönheit des Selbst
Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare
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